Reiseprojekt Bayrischer Wald

Betreuungskonzept

Fuchs und Reh, Luchs und Hase gehören zu unseren unmittelbaren Nachbarn, in der unmotorisierten Stille des Nationalparks kann man in sich hineinhören und vergangenes ohne störendes und negatives rekapitulieren, reflektieren und verarbeiten.
Zu den erweiterten Betätigungsfeldern in unserer Individual- und Erlebnispädagogik gehören verschiedenste Bereiche, wie Feuer machen mit verschiedenen alten Hilfsmitteln wie Feuerbohren und Feuerreiben, Nahrung aus der Natur (Pilze, Kräuter und Gräser) beschaffen und verarbeiten, diese im selbstgebauten Lehmofen oder Steinofen zubereiten.
Der ökologisch nachhaltige Anbau und Aufzucht von Obst und Gemüse gehören natürlich ebenso zum Alltagsgeschäft, inklusive der Zubereitung und Verzehr direkt aus dem eigenen Feld und Garten.
Im Umgang mit Lebensmitteln und dem Zusammenleben auf teilweise engem Raum kommt insbesondere den körperlichen Hygieneaspekten eine fokussierte Rolle zu.
Auf gesundheitliche Gefahren die hieraus resultieren können wird verstärkt eingegangen. Der soziale Aspekt einer gesunden hygienischen Grundeinstellung wird ebenso herausgestellt und betont.
Kletter- und Abseiltechniken, Knotenkunde (Schein Sicherheitstrainer ERCA vorhanden) und der Transfer in allgemeine Bereiche des Lebens werden dargestellt und vollzogen.
Kanufahrten auf den Flüssen Regen und Ilz können, sofern die erforderlichen Mindestpegel erreicht werden als spezielle Anreizpunkte gesetzt werden.

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Unser Projekt

Zum Alltag gehört hierbei natürlich auch die permanente Pflege der natürlichen Infrastruktur, wie Grasschnitt und Feuerholz beschaffen und bearbeiten mit Kettensäge, Handsäge, Axt und Beil um in der präparierten Grillstelle Grillgut zubereiten zu können.
Alle anfallenden Arbeiten werden – soweit möglich - in der Tradition der „Alten Schule“ bewerkstelligt, d. h. z. B. die Wiesenmahd erfolgt per Hand, auf elektrische und motorisierte Hilfsmittel wird größtmöglich verzichtet.
Bei mehrtägigen Wanderungen kommen entweder Wurfzelte zum Einssatz oder bei absehbarer beständiger Wettervorhersage kann darauf verzichtet werden und so kommen gegebenenfalls selbstgebaute Behelfsunterkünfte zum Einsatz.
Auf die geltenden Regeln und Verordnungen des Natur- und Umweltschutzes, sowie des Brandschutzes – vor allem bei erhöhter Waldbrandgefahr - wird hierbei gesondertes Augenmerk gelegt.

Besonderheiten

Die allgemeingültigen Vorschriften und Regeln zum verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln werden im Bereich des Fischereiwesens dargestellt (Fischereischein vorhanden).
Die Möglichkeiten des Fischefangens sind im nahe gelegenen Stausee gegeben, die Normen und Regeln des sachgerechten Tötens und Schlachtens werden vermittelt.
Ein unweit gelegener Naturbadeweiher lässt sich zur körperlichen Ertüchtigung im kühlen Nass nutzen.

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Betreuung

Erfahrener Erlebnispädagoge, mehrjährige Arbeitserfahrung in der Gruppen-, Erlebnis und Individualpädagogik – international, Ein waschechter Naturbursche mit allen erforderlichen Qualifikationen wie z. B. Rettungsschwimmer und Fischereischein.

Betreuungsschwerpunkte

  • Perspektivensuche
  • Erstellung von Nahrungsmitteln
  • Erlebnispädagogik Stärken und Möglichkeiten herausarbeiten und die konkrete Anwendbarkeit im alltäglichen und beruflichen Leben darstellen
  • Natur- und Waldpädagogik

Ort und Dauer

Der Betreuungszeitraum beträgt 8 bis 12 Wochen. Die Tätigkeitsschwerpunkte verschieben sich entsprechend der Jahreszeiten, in den Wintermonaten wird aus Kanufahren, Schneeschuhwandern und aus Klettern und Bogenschiessen wird Langlauf und Iglubau.

Das Reiseprojekt findet am Nationalpark Bayrischer Wald statt.

Das Projekt beinhaltet zwei Plätze bei zwei Fachkräften. So können Routen gemeinsam absolviert werden, oder die Projekte können in der klassischen 1:1 Form weiter geführt werden.

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Melanie Borchert- Pädagogische Leitung
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